Hospizarbeit und Theater Beispiel "Ich Würde gerne" Regie, Stückentwicklung, Konzept: Jens Clausen Auftraggeber: Caritas Hospizdienste, Berlin "Ich Würde gerne" zeigt die Erfahrungen der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des  ambulanten Hospizdienstes der Caritas/Berlin, wie es heute um die Würde eines sterbenden Menschen steht. Die unterschiedlichen Szenen spannen einen großen Bogen und gehen assoziativ mit dem Thema "Würde- Leben-Tod" um. So zeigen sie unter anderem Momente, an denen man sich an den Tod erinnert oder von einer Todesnachricht erschreckt wird, in denen man sich mal wünschte tot zu sein, bis hin zum "Kampf um ein Gebiß", als elementarer Bestandteil einer würdevollen Pflege. Die sensible szenische Collage beginnt mit den Kindheitsbildern und endet mit den Schuhen der Darsteller, die auf dem leeren Bühnenraum zurückbleiben. Theater und Hospiz? Die Ehrenamtlichen des Caritas Hospizdienstes Berlin haben nach Wegen gesucht, wie sie für ihr Thema - die Hospizarbeit - werben können. So entstand die Idee: Theater kann Menschen auf besondere Weise ansprechen und eine authentische Botschaft senden. Dabei entfalten die Aufführungen ihre besondere Wirkung dadurch, dass sie nicht von SchauspielerInnen, sondern von - in besonderer Weise erfahrenen MitarbeiterInnen - lebendig und authentisch umgesetzt werden. Diesen mutigen und neuen Weg in die Öffentlichkeit zu treten, ist der ambulante Caritas Hospizdienst Berlin eindruckvoll in mehreren Produktionen gegangen. Weitere Produktionen mit dem Caritas Hospizdienst Berlin waren: 2001 Wir sind k(l)eine Engel 2003 Todtraurig 2004 Ich Würde gerne 2007 Zwischen Himmel und Erde 2008 Ganz nah dran